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How Blasius Schuster Is Managing Material Flows with Optocycle

– und bald mit sieben Systemen skaliert

Wer täglich hunderte Tonnen Sekundärrohstoffe bewegt, braucht mehr als ein gutes Auge. Blasius Schuster GmbH & Co. KG aus Frankfurt am Main hat früh verstanden, dass Transparenz im Stoffstrom kein Nice-to-have ist – sondern die Grundlage für wirtschaftlich und ökologisch sinnvolles Recycling. Heute laufen zwei Truck Imager und ein Train Imager auf dem Hof und liefern das, was vorher mühsam manuell erfasst werden musste: objektive, lückenlose und verwertbare Daten über jede Lieferung. Vier weitere Systeme – darunter der neue Self-Service Truck Imager – sind bereits in Planung. Eine Partnerschaft, die von Stunde eins an überzeugt hat.


Der Kunde: Blasius Schuster GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main


Blasius Schuster ist eines der etablierten Unternehmen im Bereich mineralischen Baustoffrecyclings im Rhein-Main-Gebiet. Das Unternehmen bewegt jährlich millionen Tonnen an Sekundärrohstoffen –  per LKW,  Bahn oder Schiff - über mehrere Standorte mit  verschiedenen Eingangsstationen und in den unterschiedlichsten Materialarten.

Doch Blasius Schuster ist mehr als ein Recyclingbetrieb. Unter der Führung von Geschäftsführer und Gesellschafter Daniel Imhäuser hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Transformation vollzogen: Es ist zum Initiator und Treiber des Circle - der Ort für zirkuläres Bauen in Offenbach am Main geworden – einem bundesweit einzigartigen Netzwerk- und Innovationshub für die Kreislaufwirtschaft, in dem sich heute über 90 Unternehmen aus Bau, Entsorgung, Ingenieurbüros und Umweltrecht zusammenfinden, um die Bauwirtschaft systematisch in die Kreislaufwirtschaft zu überführen.

Es ist genau dieses Denken – Kreislaufwirtschaft nicht als Pflicht, sondern als unternehmerische Chance – das auch die Zusammenarbeit mit Optocycle von Anfang an geprägt hat.


Der Kontext: Wenn Visionen auf Technologie treffen

Der Circle ist weit mehr als ein Bürokomplex im Offenbacher Hafen. Er ist ein Ort, an dem Unternehmen, die die Zukunft der Bau- und Recyclingwirtschaft gestalten wollen, Ideen austauschen und neue Partnerschaften knüpfen. Für Optocycle war der Circle genau das: ein Türöffner und Netzwerk, über das Vertrauen entstand, bevor die erste Kamera installiert war.


„Der Circle ist ein Ort, an dem sich Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der Kreislaufwirtschaft treffen, Ideen austauschen und gemeinsam neue Lösungen entwickeln.Technologien wie die von Optocycle sind genau das, worüber wir hier sprechen – sie machen die Kreislaufwirtschaft messbar und damit wirklich umsetzbar."

Daniel Imhäuser

Geschäftsführer & Gesellschafter, Blasius Schuster GmbH & Co. KG, Initiator Circle Hub Urban Mining

Für Max-Frederick Gerken, Co-Founder und CEO von Optocycle, war Blasius Schuster von Anfang an ein besonderer Kunde:


„Blasius Schuster ist nicht einfach ein Referenzkunde – sie sind ein Partner, der von Stunde eins verstanden hat, worum es bei Transparenz im Stoffstrom wirklich geht. Daniel Imhäuser und Ralph Lang bringen genau die Kombination mit, die wir uns von unseren Partnern wünschen: unternehmerische Vision und den Mut, Prozesse konsequent zu digitalisieren. Diese Partnerschaft hat uns als Unternehmen geprägt."

Max-Frederick Gerken

Co-Founder & CEO, Optocycle GmbH


Die Herausforderung: Materialeingang ohne blinde Flecken


Ein Recyclingbetrieb lebt von der Qualität seiner Einschätzungen. Welches Material kommt an? In welcher Zusammensetzung? Entspricht die Ladung dem, was auf dem Lieferschein steht – oder weicht sie ab? Und wenn ein Schaden an einem Waggon entsteht: Wann genau ist er entstanden, und wer trägt die Verantwortung?

Ohne systematische Erfassung bleiben das Fragen, die nur unvollständig beantwortet werden können. Manuelle Kontrollen sind zeitaufwendig, fehleranfällig und im laufenden Betrieb kaum flächendeckend realisierbar. Bei einem Unternehmen wie Blasius Schuster, das sowohl LKW-Anlieferungen als auch Schiff- und Schienengütertransporte abwickelt, multipliziert sich diese Herausforderung: viele Stationen, viele Waggons, viel Bewegung.

Für Geschäftsführer Ralph Lang war eines der entscheidenden Argumente dabei die Frage der Betriebsintegration:


„Wir nutzen Optocycle, weil wir damit die Materialzusammensetzung der angelieferten Stoffe präzise analysieren können. So können wir für jedes Material gezielt die passende Aufbereitungslösung auf unserem Hof auswählen und optimale Ergebnisse erzielen. Besonders überzeugt hat mich letztlich die unkomplizierte Integration in unseren laufenden Betrieb."

Ralph Lang

Geschäftsführer, Blasius Schuster GmbH & Co. KG


Die Lösung: Drei Truck Imager und ein Train Imager – und drei weitere Systeme in Planung


Die Antwort auf diese Herausforderung heißt Optocycle. Und Blasius Schuster hat sie konsequent und flächendeckend umgesetzt: Drei Truck Imager und ein Train Imager sind heute an verschiedenen Stationen auf dem Hof im Einsatz – und machen Blasius Schuster zu einem der am umfassendsten mit Optocycle-Technologie ausgerüsteten Betriebe in Deutschland. Und das ist erst der Anfang: Drei weitere Systeme sind bereits in Planung.

Die Systeme übernehmen dabei zwei unterschiedliche Aufgaben:


1. Optische Sensorik an der LKW-Waage

An der Einfahrt, direkt an der LKW-Waage, erfassen Optocycle-Kameras automatisch den Inhalt jedes eintreffenden Fahrzeugs. Die KI-gestützte Bildanalyse bestimmt die Materialzusammensetzung in Echtzeit – ohne manuelle Einschätzung, ohne Verzögerung, direkt synchronisiert mit dem Wiegevorgang.

Das Ergebnis in der Praxis: weniger Diskussionen über Materialqualität, klarere Grundlagen für die Abrechnung und ein lückenloser, objektiver Nachweis für jeden Eingang. Was früher nach Augenmaß entschieden wurde, ist heute dokumentiert und reproduzierbar.




2. Train Imager im Schienengüterverkehr

Dort, wo Rohstoffe nicht per LKW, sondern mit dem Güterzug auf dem Gelände transportiert werden, kommt ein speziell angepasster Train Imager zum Einsatz – eine Produktentwicklung von Optocycle, die für genau diesen Anwendungsfall konzipiert wurde und bei Blasius Schuster ihren bislang anspruchsvollsten Praxiseinsatz findet.

Das System dokumentiert automatisch sowohl den Inhalt der Waggons als auch den Zustand der Waggons – von beiden Seiten, vollständig und ohne manuellen Eingriff. Schäden, Verschmutzungen oder Materialabweichungen werden frühzeitig erkannt und eindeutig einer Lieferung zugeordnet.

Das Ergebnis: höhere Transparenz, verlässliche Qualitätskontrolle und eine deutlich vereinfachte Nachverfolgung entlang der gesamten Logistikkette. Haftungsfragen lassen sich klären, bevor sie zum Problem werden.



Was vier Systeme wirklich bedeuten


Vier Systeme an verschiedenen Stationen sind kein Selbstzweck – sie sind der konsequente Ausdruck einer Erkenntnis: Transparenz im Stoffstrom entsteht nicht an einer Stelle, sondern durchgängig. Vom ersten Eingang bis zur Aufbereitung.

Für Blasius Schuster bedeutet das konkret:

  • Effizienzgewinn beim Materialeingang: Jede Anlieferung wird automatisch klassifiziert. Die richtige Aufbereitungslinie wird schneller und sicherer gewählt.
  • Lückenlose Dokumentation: Ob LKW oder Waggon – jede Lieferung ist bildbasiert dokumentiert und nachvollziehbar.
  • Qualitätskontrolle ohne Zusatzaufwand: Abweichungen vom Soll werden automatisch erkannt, bevor das Material in die Verarbeitung geht.
  • Stärkung in Reklamationssituationen: Wer nachweisen kann, was wann in welchem Zustand ankam, hat eine sachliche Grundlage für Gespräche mit Lieferanten und Spediteuren.
  • Skalierbarkeit: Vier Systeme heute, drei weitere in Planung – darunter der Self-Service Truck Imager, der den Erfassungsprozess noch eigenständiger und effizienter macht.



Fazit: Eine Partnerschaft, die von Anfang an auf Augenhöhe war

Die Zusammenarbeit zwischen Optocycle und Blasius Schuster ist kein klassisches Lieferanten-Kunden-Verhältnis. Sie ist eine Partnerschaft, die gewachsen ist, durch ein gemeinsames Verständnis von dem, was Kreislaufwirtschaft wirklich braucht: nämlich Daten, Transparenz und den Mut zur Digitalisierung.

Dass Blasius Schuster heute mit den zahlreichen Systemen zu den am umfassendsten ausgerüsteten Optocycle-Kunden zählt, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer unternehmerischen Haltung, die Ralph Lang und Daniel Imhäuser konsequent vertreten: Wer nicht weiß, was auf dem Hof ankommt, kann nicht entscheiden, wie es den besten Mehrwert bringt.

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